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Wie man sie bettet, so halten sie: Früchte richtig lagern

 width=Der Sommer steht vor der Tür – und damit die Zeit im Jahr, die uns reiche Ernte an Früchten und Gemüse aus dem eigenen Garten oder zumindest vom Wochenmarkt beschert. Erdbeeren und Radieschen, Kirschen oder Kopfsalat stehen frisch und knackig auf dem Speisezettel, schmecken super und sind auch noch gesund. Allerdings: Viele Früchte verderben schnell, und gerade dann, wenn wir mit vollen Einkaufstaschen nach Hause kommen, stellt sich die Frage: Wohin damit? Küche, Kühlschrank oder Keller? Mit der richtigen Lagerung bleiben Früchte länger frisch und wichtige Vitamine besser erhalten. Wo und wie sie am besten lagern, wo sie am längsten halten und wie ihre Vitamine und Vitalstoffe für uns optimal bewahrt werden können, lesen Sie hier:

Vitamine sind oft stark temperatur- und lichtempfindlich und werden bei falscher Lagerung schnell zerstört. Und weil wir nicht alles sofort nach dem Ernten genießen können, sondern häufig für einige Tage einkaufen, ist es wichtig, Obst und Gemüse richtig aufzubewahren, damit es sich länger frisch hält. Nicht jedes Obst oder Gemüse aber verträgt dieselbe Art und Weise der Lagerung, vor allem kommt es auf die richtige Temperatur und auf die Luftfeuchtigkeit an.
Bei Obst und Gemüse handelt es sich auch nach dem Pflücken um lebendige Organismen, die atmen und Vorratsstoffe verbrauchen, und mit der richtigen Lagerweise lässt sich dieser Prozess verlängern. Ein Apfel zum Besipiel verbraucht nach und nach seine Wasserreserven, irgendwann wird er dann schließlich schrumpelig. In einem Raum mit hoher Luftfeuchtigkeit aufbewahrt allerdings lässt sich das Austrocknen hinauszögern – zum
Beispiel im Keller (außer im Heizungskeller, versteht sich).

Generell gibt es einen recht einfachen Trick, um zumindest grob zu bestimmen, wo eine Frucht am besten lagert:

Man sollte daran denken, in welchen Klimazonen Obst oder Gemüse heimisch sind, und schon kann man recht wenig falsch machen. Einheimische Sorten wie Brokkoli, Kohl und Rhabarber sind im Kühlschrank meist bestens aufgehoben, Südfrüchte wie Mangos, Bananen und Co. sind dagegen keine niedrigen Temperaturen gewohnt und gehören nicht in den Kühlschrank. Dort erleiden sie schnell so etwas wie einen Kälteschock: Das Zellgewebe kann dabei beschädigt werden, bei Bananen etwa bilden sich braune Flecken. Tropische Früchte sind deswegen am besten bei Zimmertemperatur aufzubewahren, und das gilt gemäß unserer Faustregel ebenfalls für südländisches Gemüse wie Tomaten, Zucchini oder Paprika.

Ebenfalls wichtig bei der Lagerung:

Äpfel und Tomaten sollten getrennt vom restlichen Obst aufbewahrt werden. Sie nämlich setzen Ethylen frei – ein Pflanzenhormon, das den natürlichen Reifungsprozess in Gang setzt und die Früchte schneller verderben lässt. In der Nähe von Äpfeln bekommen andere Obst- und Gemüsesorten eine Überdosis Ethylen ab, und unter Umständen reifen und verderben sie schneller. Auch viele andere Obstsorten wie Aprikosen, Birnen oder Bananen geben dieses Pflanzenhormon ab.
Andererseits lässt sich diese Eigenschaft von Ethylen durchaus nutzen: Legt man eine Banane zu einem unreifen Apfel, beschleunigt man damit dessen natürlichen Reifungsprozess. 

Am besten schmecken Obst und Gemüse zweifellos frisch, dann enthalten sie auch die meisten Vitamine und Mineralstoffe – und leisten damit einen wertvollen Beitrag zur gesunden Ernährung. Aber die richtige Lagerung hilft, die vielen positiven Eigenschaften zumindest eine Zeit lang zu bewahren.

Zum Schluss ein paar Tipps zur Lagerung von bestimmten Früchten:

Äpfel: An einem kühlen und feuchten Ort aufbewahren, am besten im Keller. Nicht mit anderem Obst und Gemüse lagern.

Bananen: Sie mögen es am liebsten trocken. Außerhalb des Kühlschranks halten sich Bananen rund drei bis vier Tage.

Erdbeeren: Sind wie Himbeeren oder Brombeeren sehr empfindlich. Am besten schnell verzehren oder abgedeckt im Kühlschrank aufbewahren. So halten sie sich bis zu zwei Tage. Die Beeren sollten sich dabei möglichst nicht berühren, so können sich die ersten Schimmelsporen weniger schnell verbreiten.

Mangos: Wie die meisten Südfrüchte vertragen Mangos keine Kälte. Deshalb am besten in der Küche in einem Obstkorb aufbewahren.

Rhabarber: Am besten in ein Küchentuch einwickeln und im Kühlschrank lagern. Haltbarkeit: einige Tage.

Spargel: Ein sehr empfindliches Gemüse, das möglichst frisch verzehrt werden sollte. Er hält sich wie Rhabarber in ein Küchentuch eingewickelt am besten.

Tomaten: Nicht im Kühlschrank aufbewahren. Vom restlichen Gemüse trennen und an einem luftigen und trockenen Ort aufbewahren. Reife Tomaten halten sich rund fünf Tage.

Zucchini: Wie Tomaten gehören auch Zucchini eher nicht in den Kühlschrank. Sie bleiben möglichst lange haltbar, wenn man sie an einem schattigen, nicht zu warmen Platz aufbewahrt.

Heiß wie der Sommer: So grillen Sie gesund!

 width=Wenn man es nicht wüsste, dann könnte man es riechen: Wer an einem sonnigen Wochenende durch die Nachbarschaft streift, hat den Braten oft schon von weitem in der Nase und kann sicher sein – Sommerzeit ist Grillzeit! Wenn es abends noch warm und hell ist, sitzt natürlich lieber im Garten oder auf dem Balkon, wer einen hat – und alle anderen packen Grill und Getränke ein und machen sich auf den Weg zum Teich oder in den Park. Grillen ist lecker, gesellig und sogar gesund, wenn man auf ein paar Dinge achtet – die wichtigsten haben wir hier kurz zusammen gefasst:

Fleisch, Bratwurst und Fisch sind natürlich die Klassiker auf dem Grill und gehören für viele einfach dazu. Der Tipp:

Die leckeren Gemüse- und Salatbeilagen nicht vernachlässigen und schon mal genießen, bevor die Koteletts  fertig sind –  die „Highlights“ genießt man dann eher bewusst und in Maßen. Das ist gesünder und lässt finanziellen Spielraum zum Beispiel für Fleisch aus verbesserter Tierhaltung oder nachhaltig gefangenen Fisch.

Auch Käse gibt es in verschiedenen Varianten für den Grill:

Halloumi zum Beispiel – eine Grillspezialität aus Zypern, aus Schaf-, Ziegen- oder Kuhmilch. Großer Vorteil: Er behält auch beim Erhitzen seine feste Struktur. Zwar eignen sich auch andere Käsesorten zum Grillen – allerdings zerfließen sie meist bei Hitze und gehen dann aus der Form, was das Handling etwas schwierig macht. Käse und andere salzige Speisen sollten übrigens nicht in Alufolie gewickelt werden, weil durch das Salz Aluminium gelöst werden und unfreiwillig auf dem Teller landen kann. Wird Käse bereits in Aluschalen verkauft, sind diese in der Regel speziell beschichtet – im Zweifelsfall sollte man nachfragen. Um das Austrocknen zu verhindern, sollte man Fleisch, Fisch oder Gemüse erst nach dem Grillen salzen und außerdem das Grillgut dünn mit hitzestabilem Öl bestrichen werden.

Wichtig ist auch folgende Regel:

Gepökeltes gehört nicht auf den Grill! Beim Erhitzen von Kassler oder Räucherspeck, Fleisch- und Bockwurst oder Leberkäse können unter der Hitze aus dem Nitritpökelsalz krebserregende Nitrosamine entstehen.

Wer es ohne Fleisch mag,

findet im Handel heutzutage eine Fülle von vegetarischen Fleischersatzprodukten, von denen sich viele auch zum Grillen eignen. Aber auch die Gemüse- und Obsttheken bieten eine reiche Auswahl für das Grillfest: saftige Gemüsearten wie Zucchini, Auberginen, Champignons, Fenchel, Spargel, Maiskolben, Paprika oder Kartoffeln eignen sich prima zum Grillen und bereichern auch jeden Teller mit Bratwurst oder Nackensteak.
Tipp: Gemüse mit hitzebeständigem Öl bestreichen, dickere Sorten vorher in Scheiben schneiden oder vorgaren. Als Desserts vom Rost sind Äpfel, Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas oder Mangos geeignet – nach fünf Minuten auf dem Grill entfalten sie ein ganz besonderes Aroma.

Rohe tierische Lebensmittel können krankheitserregende Keime enthalten:

bei gut gegrillten Steaks sind Bakterien aber kein Problem, Fleisch Wurst und Fisch sollten daher wirklich durchgegart werden. Außerdem sollten Fleisch, Fisch und Wurstwaren grundsätzlich nur zum Garen und nicht mehr zum Warmhalten auf dem Grill liegen, denn hier entstehen gesundheitsschädliche Stoffe – die so genannten PAK oder polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe. Damit das nicht passiert, das Grillgut möglichst in eine Grillschale legen – vorzugsweise aus Edelstahl und nicht aus Aluminium, siehe oben. Auch schwarze Stellen sollte man immer abschneiden.

Insgesamt gilt fürs Grillen:

Je schonender, desto gesünder. Die amerikanische Variante des „Barbecue“ bei mittlerer, indirekter Hitze ist dabei gesundheitsverträglicher als kurzes, scharfes Angrillen über offenem Feuer.

Schlaue Helfer im Haushalt – so genießen Sie den Sommer entspannter

 width=Sommerzeit, Urlaubszeit, Grillsaison – von „Haushalt machen“ hat Keiner etwas gesagt. Doch natürlich schmelzen die lästigen Pflichten nicht im Sonnenschein dahin. Wohl dem, der schlaue Helfer hat, die viele kleine Dinge einfacher und erträglicher machen. Dafür gibt es heute zum Glück smarte Elektronik. Wir stellen fünf Innovationen vor, die Ihnen etwas mehr Zeit auf der Terrasse oder am Badesee ermöglichen und den Sommer noch schöner machen.

#1: Stressfrei nicht zu Hause sein

Sie kennen es viel zu gut: Man verbringt den Urlaubstag am See, nur um bei der Rückkehr die Paketabholscheine im Briefkasten vorzufinden. Oder der Trip ins kühle Nass scheitert ganz daran, dass man noch auf den Gärtner warten muss. Wer ein Smart Lock sein Eigen nennt, kann entspannt vom Strand aus seine Tür entriegeln – muss jedoch immer bangen, ob nicht statt dem dienstbaren Boten und Helfer ein dreister Betrüger Zutritt erlangt. Dafür gibt es smarte Videotürklingeln von zahlreichen Anbietern: klingelt jemand in Ihrer Abwesenheit, können Sie über Voice Assistant oder Smartphone die Videoaufnahme aktivieren und guten Gewissens entscheiden, wem Sie vom Handtuch aus Einlass in Ihre vier Wände gewähren.

#2: Nie wieder Betten machen

Im Urlaub kann man auch zu Hause schön lange schlafen. Das richtige Hotel-Gefühl stellt sich aber dann ein, wenn jemand einem die Betten immer schön ausschüttelt. Das können Sie nun auch daheim erleben – ganz ohne Hausbedienstete: mit der intelligenten Bettdecke „Smartduvet“ aus Kanada. So absurd das auch klingen mag, schüttelt sie sich tatsächlich per App gesteuert von selbst aus, wann und so oft Sie möchten. Und obendrein können Sie sie für jeden Tages- und Nachtzeit auf die gewünschte Temperatur einstellen, egal ob Sie gerne beim Schlafen gekühlt oder gewärmt werden möchten.

#3: Mit persönlichem Schlaf-Coach die Ruhe genießen

Bleiben wir gleich beim Ausschlafen. So richtig entspannt das ja nur, wenn man wirklich gut schlummert. Dabei hilft ausgerechnet das Unternehmen, das uns mit unseren ersten Handys um den Schlaf brachte: Nokia, inzwischen in Withings umbenannt, bietet mit dem Sleep eine Art Matratzenunterlage, die Ihren Schlaf analysiert und Ihnen per App individuell zeigt, was Sie vom perfekten Ausruhen noch trennt und wie Sie zum glücklichen Ausschläfer werden.

#4: Kein Gestank im Haus ertragen müssen

Je heißer es wird, desto schlechter riecht der Mülleimer – und auch Schuhregale und Wäschekörbe gewinnen geruchlich nicht mit schweißtreibenden Außentemperaturen. So richtig durchatmen kann, wer schlechte Gerüchte gleich an der Quelle verhindert: mit kompakten Geruchsentfernern wie z.B. vom Startup Ventifresh. Mit UV-Licht und anderen Tricks machen die kleinen Helfer schlechten Gerüchen wirksam den Garaus, kommen ohne Chemie aus und verbrauchen wenig Strom. Da sie sogar mit Powerbank funktionieren, kann man sie direkt im Mülleimer oder Wäschekorb platzieren, auch wenn keine Steckdose in der Nähe ist.

#5: Frische Lebensmittel fit für die Sommertemperaturen machen

Bleiben wir nah beim Thema: im Sommer gärt es schnell, Fruchtfliegen und Schimmelpilze feiern Dauerparty. Zugleich ist die Lust auf frisches Obst und Gemüse nie größer als zur heißen Jahreszeit. Schlaue Menschen haben das Vakuumieren für sich entdeckt: Frische Früchte und Gutes vom Vortag bleiben ohne Luft viel länger frisch, hygienisch und geruchsfrei. Richtig schlaue Menschen aber lassen vakuumieren. Das US-Startup Silo hat über Crowdfunding einen kleinen, aber feinen Apparat zur Marktreife gebracht, der alles für Sie erledigt: Sie legen nur das Nahrungsmittel in eine Schale, sagen Alexa, worum es sich handelt, und das Gerät vakuumiert von selbst abgestimmt auf den Inhalt – und erinnert Sie rechtzeitig daran, wenn sie ihn langsam doch verbrauchen sollten. Seit Kurzem kann vorbestellt werden.

Keines dieser Geräte ist wirklich teuer – zwischen 75 und rund 300 Euro werden für die dienstbaren Geister fällig. Das ist ein weiterer Grund für gute Sommerlaune: Schlaue Elektronik ist im Mainstream angekommen und wird selbst in ungewöhnlichen Anwendungen immer günstiger!

Gut für Körper, Geist und Seele: So gesund ist Urlaub!

 width=Ein neues Handy, Designermode, eine teure Armbanduhr oder ein neuer Fernseher verschaffen uns zwar kurzfristig einen Glückskick, haben aber langfristig einen messbar geringeren Effekt auf das individuelle Glück als ein Urlaub, der ungefähr das gleiche kostet. Das hat eine Untersuchung  der Universität Tampere in Finnland ergeben. 

Menschen, die ihr Geld für Erlebnisse wie einen Konzertbesuch, einen Familienausflug oder einen Kurzurlaub ausgeben, sind demnach sowohl kurzfristig als auch langfristig glücklicher als Menschen, die sich statt dessen materielle Dinge wie Schmuck, Kleidung oder elektronische Geräte zulegen. Insgesamt trägt ein Urlaub wesentlich zu Gesundheit und Zufriedenheit bei und sorgt für echte Erholung vom stressigen Alltag, während das neue Smartphone schon nach ein paar Tagen als normal empfunden und spätestens mit dem Erscheinen eines neuen Models als nicht mehr so ganz zufriedenstellend angesehen wird. Der positive Effekt auf die Gesundheit zeigt sich aber auch im negativen Fall – Menschen, die für lange Zeit nicht im Urlaub waren, haben ein höheres Risiko krank zu werden oder sogar frühzeitiger zu streben als Menschen, die sich regelmäßig frei nahmen. 

Ein wesentlicher Grund für diesen Effekt scheint,

dass Urlaub einen positiven Effekt auf das persönliche Glücksempfinden hat, der auch einige Zeit nach den Ferien weiter anhält und deutlich stärker ausgeprägt ist als zum Beispiel beim Shopping beziehungsweise dem Erwerb materieller Konsumgüter mit ungefähr dem selben Wert. Ein weiterer Grund für die überlegene Wirkung des Urlaubs auf das Glücksempfinden ist vermutlich eine fehlende direkte Vergleichbarkeit: Anders als der Designer-Anzug oder die teure Armbanduhr lässt sich ein Tauchurlaub am Roten Meer nur schwerlich dem Städtetrip des Kollegen nach Barcelona gegenüberstellen.

Dass Urlaubsreisen tatsächlich einen positiven Einfluss auf die Gesundheit haben,

hat auch ein Experiment ergeben, das der Reiseveranstalter Kuoni und Nuffield Health, ein britischer Gesundheitsdienstleister, in Auftrag gegeben hat. 
Für die Studie wurden Probanden in zwei Gruppen aufgeteilt: Ein Teil durfte reisen, der andere nicht. Dann wurden alle Teilnehmer auf diverse Größen wie Stressresistenz getestet.

Im Ergebnis lieferte die Reisegruppe deutlich bessere Gesundheitsergebnisse als die zu Hause gebliebenen. So war der Blutdruck der reisenden Teilnehmer niedriger, ihre Schlafqualität hatte sich verbessert und sie legten ein optimiertes Stressmanagement an den Tag. Die positiven Nachwirkungen hielten noch Wochen nach der Rückkehr an.

Die wichtigsten Erkenntnisse der Untersuchung:

•    Der durchschnittliche Blutdruck der Urlauber ging um sechs Prozent runter, während sich der Blutdruck der Nichtreisenden in der Testphase sogar um zwei Prozent erhöhte.

•    Die Schlafqualität bei der Reisegruppe verbesserte sich um 17 Prozent, die der anderen Teilnehmer verschlechterte sich um 14 Prozent.

•    Die Fähigkeit, mit Stresssituationen souverän umzugehen, verbesserte sich um 29 Prozent bei denen, die zuvor im Urlaub waren und nahm bei der Vergleichsgruppe um enorme 71 Prozent ab.

Darüber hinaus entdeckten die Forscher bei vielen Probanden einen gesunkenen Blutzuckerwert bei den erholten Personen, was das Risiko, an Diabetes zu erkranken, minimieren kann.

In Bezug auf die Erholung scheinen mehrere kurze Urlaube offenbar empfehlenswerter als ein langer, ausgeprägter Jahresurlaub. Denn ähnlich wie Schlaf kann man Erholung nicht aufsparen, und ein langer Sommerurlaub reicht nicht aus, um ein ganzes Jahr an harter Arbeit und Überstunden zu kompensieren. Regelmäßige Kurzurlaube scheinen im Sinne der Gesundheit und Erholung daher effektiver. Für die Erholungswirkung des Urlaubs ist außerdem offenbar weniger die Länge als vielmehr die Gestaltungsfreiheit von Bedeutung. Die Unternehmungen sollten den eigenen Bedürfnissen entsprechen und der Kontrolle des Urlaubers unterliegen – und sich nicht so sehr an festgefügten Programmen oder den Terminvorstellungen einer Gruppe orientieren.

Checker beim Bäcker: Wie gesund ist Brot?

 width=Die Brotzeit gehört bei vielen von uns zum Alltag, ob zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Vor allem in Deutschland haben wir die Qual der Wahl zwischen etlichen Brotsorten. Aber ist das auch gut für uns? Und welches Brot ist wirklich gesund, und welches scheint nur so?

Was steckt drin?

Das ist die wichtigste Frage in Sachen Brot – denn natürlich entscheiden maßgeblich die Zutaten darüber, ob Brot nun gesund ist oder eben auch nicht. Erste Regel: Je qualitativ hochwertiger und naturbelassener das Getreide, desto gesünder ist grundsätzlich das Brot. Vollkornbrot zum Beispiel, das zu mindestens 90 Prozent aus Mehl aus dem vollen Korn hergestellt ist, liefert viele Mineral-, Ballast- und andere Nährstoffe. Dadurch hält Vollkornbrot auch länger satt.
Reines Weißbrot hingegen liefert vor allem einfache Kohlenhydrate, zum Beispiel in Form von Stärke. Hier fehlen wichtige Nährstoffe, außerdem hält Weißbrot meist nicht lange vor, weil es den Blutzuckerspiegel schnell hoch-, aber ebenso schnell wieder runterfahren lässt. Blutzuckerschwankungen und Heißhunger können die Folge sein. Diese Wirkung ist meist auch der Grund, warum Weißbrot als Dickmacher gilt. Grundsätzlich lautet die Regel: Je dunkler das Brot, desto gesünder ist es. Allerdings sollte man beim Kauf von Brot nachfragen, ob es sich wirklich um Vollkornbrot handelt, denn teilweise wird Weißbrot dunkel eingefärbt, um gesünder auszusehen.

Im Folgenden haben wir ein paar Basisinformationen zum Thema Brot zusammengestellt:

Macht Brot dick und verursacht Verstopfung?

In erster Linie machen die Kohlenhydrate im Brot nachhaltig satt. Erst in zweiter Linie machen sie dick, wenn man eben zu viel davon isst. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt, dass 30 Prozent des Tagesbedarfs an Energie aus Getreideprodukten und Kartoffeln bestehen sollte. Maximal sind 300 Gramm, also vier bis sechs Scheiben Brot täglich empfohlen. Wer reichlich Kartoffeln, Nudeln oder zum Frühstück Getreideflocken verspeist, sollte deshalb entsprechend auf Brot verzichten.
Wer viel Brot isst und wenig trinkt, kann damit durchaus einen Stau im Darm provozieren – die Folge ist Verstopfung. Verdauungsstörungen verursacht Weißbrot auch bei Menschen, die an einer leichten Form der Zöliakie, also einer Glutenunverträglichkeit leiden.

Macht Knäckebrot schlank und frisches Brot Bauchschmerzen?

Das getrocknete Knäckebrot enthält so gut wie kein Wasser und ist somit pures Vollkorn. Dadurch liefert es auf 100 Gramm über 300 Kilokalorien. Die gleiche Menge Roggenmischbrot kommt nur auf 210 Kalorien. Aber: Da Knäckebrot sehr leicht ist – das dünnste wiegt nur acht Gramm pro Standard-Scheibe –, müsste jemand etwa zwölf Scheiben vertilgen, bis er auf 100 Gramm kommt. Das macht natürlich im Normalfall niemand – und daher rührt der Schlankheitseffekt.
Warmes Brot, frisch aus dem Ofen, duftet verführerisch. Trotzdem gibt es seit jeher die Warnung, die Finger von frischem Brot zu lassen. Es „arbeite“ noch und verursache Bauchschmerzen. Tatsächlich produziert Sauerteig im Magen noch etwas Kohlensäure, die Hefe im Brot ist nach dem Backen aber nicht mehr aktiv. Ein möglicher Grund für Bauchgrimmen ist, dass gerade Kinder den weichen, klebrigen Teig kaum kauen und er dann schwer im Magen liegt.

Ist das Brot vom Discounter weniger nahrhaft?

Nur weil es preiswert ist, ist Brot aus dem Backshop oder vom Discounter nicht schlecht. Es ist auf jeden Fall ebenso nahrhaft wie eine entsprechende Sorte aus der Bäckerei. Oft schmeckt das Billigbrot mit seinen Aromen, Geschmacksverstärkern, Stabilisatoren und Konservierungsstoffen sogar gut, wenn es frisch ist – ob man diese Stoffe zu sich nehmen will, sollte aber jeder für sich selbst entscheiden. Den Qualitätsunterschied zwischen Brot vom Fließband und aus einer traditionell arbeitenden Backstube merkt man aber spätestens am nächsten Tag: Das Fabrikbrot ist fast immer altbacken, das vom Bäcker noch schmackhaft. Das liegt daran, dass ein Brot nach traditionellem Rezept länger frisch bleibt. Weil früher nicht täglich gebacken wurde, war Haltbarkeit für Brot ein wichtiges Qualitätskriterium.

Muss schimmeliges Brot in den Müll?

Es gibt harmlosen und gefährlichen Schimmel auf Lebensmitteln. Der blau-grün-graue Schimmel auf Brot gehört zur riskanten Sorte, die Leber und Niere angreifen kann. Auch wenn er nur stellenweise zu sehen ist, haben sich seine Sporen möglicherweise weit in den Teig geschoben. Das geht bei lockerem Schnittbrot oder Toast besonders schnell. Schade um das Brot, aber die ganze Tüte sollte in den Müll. Sitzt nur etwas Schimmel auf der Kruste eines ganzen Brots, genügt es oft, sehr großzügig abzuschneiden – aber wer auf Nummer sicher gehen will, sollte auch dieses Brot entsorgen. Im Zweifelsfall weniger, dafür öfter frisch kaufen.

Guter Rat: Fahr Rad! Warum Radfahren super-gesund ist

 width=Fahrradfahren macht Spaß – und hält uns fit. Es verbrennt Kalorien, stärkt den Kreislauf und entlastet die Gelenke. Wichtig dabei: Richtig sitzen, sich passend anziehen und das Rad regelmäßig durchchecken.

 

Rund ein Drittel der Deutschen nutzt das Fahrrad täglich oder zumindest mehrmals in der Woche. Radler profitierten dabei doppelt:
Denn sie sparen nicht nur Benzinkosten und entlasten das Klima, vor allem bringen Radler ihren Körper auf Touren. Wer regelmäßig in die Pedale tritt, stärkt das Herz, baut Fett ab, kräftigt Muskeln und Lunge und hellt meist auch noch seine Stimmung auf.

 

Radfahren zeichnet sich aber gegenüber anderen Ausdauersportarten durch einen weiteren Pluspunkt aus:
Es entlastet die Gelenke, denn das Fahrrad trägt fast das komplette Körpergewicht. Deshalb eignet sich ein Drahtesel gerade für ältere und auch für übergewichtige Menschen. Darüber hinaus beansprucht die gleichmäßige Bewegung die Muskeln günstiger als beispielsweise Joggen. Wer mit zirka 15 Stundenkilometern unterwegs ist, verbraucht im Schnitt rund 400 Kilokalorien pro Stunde.

Richtig radeln:

Viele Menschen bauen mit schweren Gängen Tempo auf und rollen dann vor sich hin, treten wieder ein paar Mal ins Pedal und rollen wieder. Aber viel effektiver für die Fitness und zugleich gelenkschonender ist es, einen leichteren Gang einzulegen und dafür kontinuierlich zutreten.
Außerdem wichtig ist die richtige Sitzposition. Fühlt sich der Po taub an, schmerzt der Nacken oder kribbeln die Handgelenke, dann sollte man einen Fachmann fragen: Oft sind Lenker- oder Sattelhöhe falsch eingestellt, oder aber das ganze Gefährt ist nicht besonders gut für den jeweiligen Körperbau geeignet.

Fahrradfahren ist gesund, weil es …

… Herz & Kreislauf trainiert:
Wer fünfmal die Woche mindestens 30 Minuten mit moderatem Tempo radelt, entlastet sein Herz und fördert die Durchblutung. Auf Dauer sinkt so nicht nur der Blutdruck, sondern auch das Risiko einer Gefäßverengung.

… die Lunge kräftigt:
Wer in die Pedale tritt, füllt seine Lunge gleichmäßig mit Sauerstoff und stärkt seine Atemmuskulatur. Die regelmäßige Bewegung an der frischen Luft fördert das Immunsystem und schützt so auch vor Infekten.

… den Rücken unterstützt:
Häufige Ursache für Rückenprobleme sind Bewegungsmangel und Fehlbelastung der Rückenmuskulatur. Radeln wirkt dem schonend entgegen. Das rhythmische Treten fördert den Stoffwechsel der Bandscheibe, der Muskelaufbau stabilisiert die Wirbelsäule vor allem im Lendenbereich. Das löst Verspannungen frühzeitig.

… Glückshormone aktiviert:
Bereits nach 30 bis 40 Minuten Radfahren schüttet der Körper Endorphine und Serotonin aus – erst recht natürlich, wenn die Tour bei Sonnenschein ins Grüne geht. Studien zeigten außerdem, dass Patienten Ängstlichkeit und Depressionen verringern konnten, wenn sie regelmäßig Sport machten.

… Muskulatur aufbaut:
Ab dem 30. Lebensjahr schrumpfen die Muskeln – rund ein Pfund Muskelmasse verwandelt sich altersbedingt pro Jahr in Fett. Regelmäßiges Radeln stoppt diese Entwicklung. Das Gute: Trainiert wird fast die gesamte Körpermuskulatur – die Beinmuskeln, die Rumpfmuskulatur an Bauch und Rücken und die Muskeln an Schultern und Armen.

… die Gelenke schützt:
Die kreisförmige, regelmäßige Beinbewegung versorgt die Gelenkknorpel an Knie und Hüfte optimal mit Sauerstoff und kann so Arthrose vorbeugen. Und weil der Sattel 70 bis 80 Prozent des Körpergewichts trägt, belastet Radeln die Kniegelenke deutlich weniger als zum Beispiel Joggen.

… Fett verbrennt:
Fahrradfahren bringt die Fettverbrennung in Schwung und ist damit auch ideal zum Abnehmen. Wichtig ist, sich mindestens dreimal pro Woche für 45 bis 60 Minuten in den Sattel zu schwingen. Das trainiert auf lange Sicht den Körper, auf seine Fettreserven zurückzugreifen. Dabei sollte man immer nur so kräftig in die Pedale treten, dass man nicht aus der Puste kommt – denn bei Sauerstoffmangel wird die Fettverbrennung wieder gebremst.

Also lautet der gute Rat: Ab auf’s Rad!

Rote Vitamingranaten: Sommerzeit – Erdbeerzeit!

 width=Irgendwie gibt es sie heutzutage zwar fast das ganze Jahr über, aber schmecken – so richtig schmecken nach Sommer, nach Garten und nach früher tun sie nur jetzt, am Ende des Frühlings. Klar, die Rede ist von Erdbeeren, die mit ihrer leuchtend roten Farbe den Start in den Sommer signalisieren. Aber sie sind nicht nur lecker, in der sensiblen roten Frucht stecken außerdem viele gesunde Inhaltsstoffe. Und da Erdbeeren kaum Kalorien haben, sind sie eine sommerliche Köstlichkeit, die wir unbeschwert genießen können.

Viel drin: Vitamin-C-Bombe mit Diät-Faktor

Die aromatischen Früchte fallen mit etwa 32 Kilokalorien pro hundert Gramm energetisch gesehen kaum ins Gewicht. Zum Vergleich: Äpfel bringen fast das doppelte, Bananen etwa das dreifache an Kalorien auf die Waage. Erdbeeren weisen einen hohenGehalt an Ballaststoffen auf (Pektinen und Zellulose), die wichtig für die Darmgesundheit sind und die Verdauung fördern. Erdbeeren sind außerdem reich an Vitaminen, vor allem ihr Vitamin-C-Gehalt ist enorm: Mit etwa 55 mg/100g  liegt er sogar höher als bei Zitronen und Orangen.
Was also das Vitamin C angeht, deckt eine 200 Gramm-Schale bereits den Tagesbedarf eines Erwachsenen. Aber auch an Mineralstoffen fehlt es der Erdbeere nicht: Kalium, Magnesium, Kalzium, Zink und Eisen sind nur einige davon. Magnesium und Kalium kräftigen dabei das Herz, Eisen stärkt die Abwehrkräfte und Zink soll unter anderem die Libido anregen.
Selbst die in den Erdbeeren enthaltenen Säuren tun Gutes für Ihren Körper. Phenolsäuren bieten zum Beispiel Schutz vor Arteriosklerose, Salicylsäure kann Rheuma- und Gichtbeschwerden lindern. Außerdem enthält die Erdbeere eine hohe Konzentration von Ellagsäure. Mit ihrem Anteil an Kalzium, Kalium, Eisen, Zink und Kupfer bieten Erdbeeren also viele Mineralstoffe, die unser Körper täglich braucht. Darüber hinaus enthalten die Früchte Folsäure, die zum Beispiel für Schwangere wichtig ist.

Botanisch gesehen sind Erdbeeren allerdings keine Beeren,

sondern Scheinfrüchte oder Sammelnussfrüchte mehrjährig blühender Stauden. Die eigentlichen Früchte der Erdbeere sind die kleinen gelben Körner auf der Oberfläche, sie werden Nüsschen genannt. Das, was wir an der Erdbeere lieben und als Fruchtfleisch essen, ist eigentlich die fleischig verdickte Blütenachse, auf der die Nüsschen sitzen. Es handelt sich um das weiße Mark der Blütenachse, das in reifem Zustand die rote Farbe annimmt.

Es gibt unzählige Erdbeersorten,

die sich hinsichtlich Form, Geschmack, Farbe, Festigkeit des Fruchtfleisches, Reifezeit und Inhaltsstoffen unterscheiden. Im Vergleich zu anderen Obstsorten spielen die verschiedenen Sorten für den Verbraucher aber keine große Rolle und sind oft nicht gekennzeichnet.

Erdbeer-Saison: Am besten im Frühsommer

Von Mai bis Juli gibt es deutsche Erdbeeren. Sie schmecken meist am besten, weil sie frisch gepflückt keine langen Transportwege zurücklegen müssen. Oft sind sie auch weniger schadstoffbelastet. Von Februar bis Mai sind Früchte aus Spanien und Italien erhältlich. Um die Weihnachtszeit kann man Erdbeeren aus Marokko und Ägypten kaufen. Es lohnt sich aber, auf die heimische Saison im Frühsommer zu warten – sie schmecken viel intensiver, haben mehr Vitalstoffe und sind, nicht zuletzt, in der Saison von Mai bis Juli auch deutlich günstiger als die Gewächshaus-Varianten im übrigen Jahr.

Sensible Früchtchen

Erdbeeren sind äußerst empfindlich. Bereits ein paar Stunden nach der Ernte beginnen sie, ihr Aroma zu verlieren. Deshalb sollte man sie möglichst sofort verzehren. Ungewaschen und abgedeckt kann man die sensiblen Früchte bis zu zwei Tage im Kühlschrank lagern. Ein flacher Behälter verhindert Druckstellen. Beschädigte Früchte sollten Sie entfernen, denn sie schimmeln schnell.

Meistens harmlos, immer lästig: Volkskrankheit Rückenschmerzen

 width=Rückenschmerzen zählen zu den häufigsten Beschwerden, etwa 80 Prozent der Menschen haben mehr oder weniger regelmäßig heftig damit zu tun: Neben Infekten sind Rückenschmerzen in Deutschland der zweithäufigste Grund, einen Arzt aufzusuchen.

Die Ursachen sind vielfältig,

meistens aber sind Rückenschmerzen eher harmlos und verschwinden oft nach wenigen Tagen von selbst und ohne Behandlung. Deshalb suchen viele bei kurzen Rückenschmerz-Episoden keinen Arzt auf. Während manche Betroffene jedoch nur gelegentlich unter Rückenschmerzen leiden, treten sie bei anderen immer wieder oder länger auf. Von chronischen Rückenschmerzen spricht man, wenn die Symptome länger als zwölf Wochen anhalten.

Für Rückenschmerzen gibt es viele Ursachen,

und nicht immer lässt sich die eigentliche Ursache der Schmerzen eindeutig feststellen. Die Schmerzen können körperliche, durchaus aber auch psychische Ursachen wie z.B. Stress haben – und nicht selten beeinflussen sich diese Komponenten gegenseitig. In vielen Fällen ist zu wenig Bewegung in Kombination mit einer schwachen Rücken- und Bauchmuskulatur die Ursache der Rückenschmerzen. Auch ständige einseitige Körperhaltungen, zum Beispiel am Arbeitsplatz, können Rückenschmerzen auslösen und fördern. Eine mögliche Folge sind Muskelverspannungen im Rückenbereich, die früher oder später zu den eigentlichen Rückenschmerzen führen. Verspannte, harte Muskeln können benachbart liegende Nerven reizen und sich schließlich als Schmerz äußern.

Gelegentliche Rückenschmerzen kennt fast jeder. Aber auch chronischer Rückenschmerz ist für viele kein Unbekannter:

In Deutschland sind etwa jede fünfte Frau und jeder siebte Mann betroffen. Die Häufigkeit von Rückenschmerzen nimmt mit steigendem Alter zu. Akute Rückenschmerzen treten weitaus häufiger auf als chronische Rückenschmerzen. Deutlich mehr als die Hälfte aller Rückenschmerzen entstehen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), also im unteren Rücken, seltener sind Rückenschmerzen im mittleren oder oberen Rücken, also im Bereich der Brust- oder der Halswirbelsäule.

Mögliche Ursachen für Rückenschmerzen sind unter anderem:

  • Bewegungsmangel bzw. schwache Rücken- und Bauchmuskulatur
  • Zugluft
  • Übergewicht
  • Verschleißerscheinungen der Wirbelsäule
  • Arthrose (Gelenkverschleiß)
  • Osteoporose (Knochenschwund)
  • Schleudertrauma nach Verkehrsunfall
  • Bandscheibenvorfall
  • eingeklemmter Nerv

Fehlhaltungen und Fehlbelastungen der Wirbelsäule können zu Rückenschmerzen führen:

Treten Rückenschmerzen auf, neigen Betroffene dazu, die auftretenden Schmerzen unbewusst zu kompensieren: Sie versuchen die Fehlhaltung dadurch auszugleichen, dass sie andere Muskeln anspannen und diese dann auf Dauer verspannen. Und das wiederum  verursacht weitere Fehlhaltungen, die zu erneuten Rückenschmerzen führen können. Als Empfehlung für die Selbsttherapie raten Ärzte deshalb auch zur Einnahme von frei verkäuflichen Schmerzmitteln wie  Ibuprofen oder Paracetamol – denn wenn der primäre Schmerz uns nicht belastet, umgehen wir die Falle des Fehlhaltungen.

Außerdem wird die Zufuhr von Wärme empfohlen – zum Beispiel mittels Wärmflasche, Körnerkissen oder auch mit einem Thermopflaster aus der Apotheke. Und auch Bewegung hilft, die Verspannung zu lösen – sich mit Rückenschmerzen ins Bett oder auf das Sofa zu legen, unterstützt den Heilungsprozess normalerweise nicht. Und eine lange Bettruhe schwächt die Muskulatur zusätzlich und kann Rückenprobleme dadurch sogar verschlimmern.

Besser ist es, so bald wie möglich wieder den gewohnten Tätigkeiten nachzugehen und so weit es geht aktiv zu bleiben. Eine Ausnahme sind körperlich stark belastende Tätigkeiten, die zum Beispiel mit schwerem Heben verbunden sind.

In vielen Fällen sind Rückenschmerzen harmlos und verschwinden in der Regel innerhalb weniger Tage von selbst. Dauern die Rückenschmerzen aber länger als zwei Wochen an, sollte ein Arzt einbezogen werden – das gilt vor allem dann, wenn zusätzlich zu den Rückenschmerzen auch eines oder mehrere der folgenden Symptome auftreten:

  • Schwächegefühl
  • Taubheitsgefühle in den Beinen oder Armen
  • Kribbeln
  • Lähmungserscheinungen in den Beinen oder Armen
  • Schmerzen in den Beinen oder im Genitalbereich
  • Stuhl oder Urin kann nicht gehalten werden
  • Schmerz verstärkt sich bei Bewegungen, beim Niesen oder Husten

Diese Symptome gelten als Warnhinweise, die ein Arzt abklären muss – dasselbe gilt, wenn die Schmerzen besonders intensiv sind oder sich auch nach ein paar Tagen nicht bessern.

 

Die Firewall gegen Heuschnupfen – elektronische Helfer für Allergiker

Der Winter geht und der Frühling steht endlich vor der Tür. Doch während sich Viele freuen,
beginnt für so manchen Allergiker eine höchst strapaziöse Zeit – die Pollen-Hochsaison.
Während Heuschnupfen-Geplagte den Atem anhalten, sobald es wieder grünt und blüht,
fiebern Menschen mit Hausstaub-, Tierhaar- oder Milben-Allergien frischem Wind entgegen, wenn die Fenster endlich wieder häufiger geöffnet werden können. Da ist es wichtig zu wissen, dass Technik in beiden Fällen helfen kann: Viele Unternehmen entwickeln hilfreiche
Gadgets, die Allergikern das Leben einfacher machen – fünf davon stellen wir hier vor.

Davon haben Sie nie die Nase voll

Inhalatoren waren gestern – zahlreiche Anbieter bieten heute tragbare Anti-Allergie-Geräte. Bei diesen werden zweimal täglich für je drei Minuten zwei Dioden in die Nase eingeführt.
So wird die Nase von innen heraus mit einer Rotlicht-Therapie behandelt (und: nein, das Rezept kann NICHT auf der Reeperbahn eingelöst werden). Das soll laut Hersteller dazu führen, dass Allergie-Symptome – wie tränende Augen, ständiges Niesen und eine laufende Nase – eingedämmt werden – beinahe unabhängig vom Auslöser und ohne Medikamente.
Ein Traum, sofern es wirkt. Da diese Form der Behandlung individuell unterschiedlich gut anschlägt, lohnt ein Versuch, denn die Geräte sind mit unter 30 Euro recht günstig.

Die Waschmaschine für frische Luft

Alles Mögliche waschen wir, damit wir unsere Umgebung allergiefrei bekommen. Doch haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, Ihre Luft zu waschen? Die meisten Allergie-Erreger sind schließlich dort zu finden, bevor sie auf unserer Kleidung, im Bett oder im Teppich landen.
Mit ihren ausgeklügelten Filtersystemen befreien Luftreiniger die Luft
schnell und leise von bis zu 99,97% aller Schadstoffe wie Staub, Pollen, Bakterien und vielem mehr – sogar unangenehme Gerüche wie Zigarettenrauch werden eingehegt. Je nach Modell gibt es sogar einen eingebauten Luftbefeuchter, um die Schleimhäute zu schonen und das Raumklima zu verbessern. Und dank des praktischen Designs und des
leichten Gewichts sind sie die ideale Allergie-Lösung für Zuhause, im Büro oder im Urlaub.
Natürlich nur, solange Sie nicht vor die Tür gehen.

Saugen Sie die Allergie einfach weg

Allergiker können ihre Wohnungen gar nicht oft genug von lästigen Allergie-Quellen befreien. Dieses Problem hat auch der Staubsauger-Hersteller Dyson erkannt und bietet ein Staubsauger-Set speziell für Allergie-Geplagte an. Die Mini-Elektrobürste soll laut Hersteller
Tierhaare aus Polstermöbeln und tiefsitzenden Staub aus Teppichböden entfernen. Für rund 50 Euro können sich Allergiker so eine kleine Erleichterung verschaffen.
Also: Auf die Bürsten…Fertig…Los!

Allergiefrei in Schallgeschwindigkeit

Wenn die Luft gereinigt, die Wohnung gesaugt und die Nase therapiert ist, könnten Allergiker beinahe gut schlafen. Wer jedoch im Bett dank Juckreiz und Konsorten kein Auge zu bekommt, für den ist vielleicht ein Ultraschall-Milbencontroller die Lösung. Einfach in die Steckdose eingesteckt oder mit Batterie betrieben, sollen die elektronischen Helfer mit einer
Frequenz zwischen 40 und 42 kHz Milben und Bettwanzen an der Fortpflanzung hindern und so deren Anzahl reduzieren – ganz ohne Chemie! Die Tonfrequenzen sind dabei unhörbar für Menschen und Haustiere. Zudem bieten die Controller oft noch eine
Nachtlicht-Funktion und sind daher auch gut geeignet für den Einsatz im Kinderzimmer.

Apps für Heuschnupfen-Geplagte

Knapp jeder Fünfte in Deutschland leidet mittlerweile an Heuschnupfen. Damit diese Millionen Menschen ebenfalls Frühling und Sommer genießen können, gibt es neben der vorgestellten Hardware viele digitale Helfer, die das Leben erleichtern. So informieren Apps wie Husteblume oder Pollen über alle Allergene und zeigen die jeweilige Tagesbelastung an
– so erwischt Sie keine Polle mehr unvorbereitet. Und wer noch stärker betroffen ist und unter Asthma leidet, der findet in der App AsthmaCheck den idealen Begleiter durch die Allergie-Saison.

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Tipps heute ein wenig Erleichterung in Ihren Alltag bringen konnten und wünschen all unseren Lesern eine gute und allergiefreie Frühlingszeit!

 

So machen Sie sich… Frühlingsfrisch!

 width =Das Schlimmste ist vorbei: Der März ist rum, und der Winter macht sich nur noch selten und eher halbherzig bemerkbar. Der Frühling kommt und bringt uns mit wärmeren Temperaturen, hellen Tagen und mehr Sonnenstunden Lebensfreude und gute Laune ins Haus. Um fit und frisch in die schönste Zeit des Jahres zu starten, haben wir ein paar hilfreiche Tipps zusammengestellt:

Bewegung

Die Natur um uns herum grünt und blüht, doch wir fühlen uns trotzdem müde? Mediziner sagen: Normal. Denn nach den Wintermonaten ist die Konzentration des Schlafhormons Melatonin in unserem Blut noch hoch, gleichzeitig fehlt das oft als Gute-Laune-Hormon bezeichnete Serotonin. Das einfachste Rezept: Bewegung an der frischen Luft. Schon 30 Minuten zügiges Spazierengehen am Tag behebt das Ungleichgewicht der Hormone, ebenso wie Radfahren, Joggen oder eine Runde Federball im Garten oder im Park.

 

Sonnenschutz

Draußen sein ist toll nach einem langen Winter – gerade in den Frühlingsmonaten ist die schützende Ozonschicht aber noch recht dünn, weshalb die UV-Strahlung bereits eine hohe Stärke hat. Passender UV-Schutz sollte deshalb bereits bei den ersten Sonnenstrahlen wieder zum Pflichtprogramm gehören. Um die Augen vor der ungewohnten Helligkeit zu schützen, sollten besonders empfindliche Augen rechtzeitig mit einer zertifizierten Sonnenbrille geschützt werden – ein wenig Sonne allerdings kann hilfreich sein, denn der Körper muss Licht auch über die Netzhaut der Augen aufnehmen, um Serotonin herstellen zu können.

Kräuter-Tee

Auch wenn es jetzt draußen schon warm ist: Erkältungs-Viren sind unverändert aktiv. Gestärkt wird das Immunsystem mit ausgewogener, vitaminreicher Ernährung. Außerdem schützt Cystus-Tee aus der Apotheke vor Infekten. Studien beweisen: Bereits eine Tasse täglich steigert die Anzahl der Abwehrzellen und kann dabei helfen, den Frühling erkältungsfrei zu genießen.

Ernährung

Die Zeit der Gewächshausnahrung ist passé – jetzt gibt es wieder frische Erdbeeren, Kräuter aus Topf und Beet und natürlich Spargel. Besonders die weißen Sprossen haben es in sich, wenn es um einen gesunden Stoffwechsel geht: Sie enthalten besonders viele wertvolle Mineralien, Ballaststoffe und Vitamine. Der hohe Gehalt an Kalium und Asparagin-Säure regt die Entwässerung an und fördert die Ausscheidung von Stoffwechsel-Giften aus dem Körper.

Peeling

Kälte draußen, Heizungsluft drinnen – unsere Haut hat über die Winterzeit gelitten. Deshalb ist unser Schutz-Organ jetzt anfällig für Entzündungen. Da hilft ein pflegendes Körper- und Gesichts-Peeling: Dazu etwas Natur-Joghurt mit 1 EL Honig und 2 EL Mandelkleie (Drogerie oder Apotheke) verrühren und kurz einmassieren. Dann abwaschen und die Haut gründlich eincremen.

Vitamin D

Der einzige Vitalstoff, den wir kaum ausreichend über die Nahrung aufnehmen können, ist Vitamin D. Unser Körper stellt es selbst her, vorausgesetzt, wir bekommen genug UV-Licht. Zumindest Gesicht und Oberarme sollten täglich mindestens zehn Minuten Frühlingssonne gegönnt werden – das hellt gleichzeitig die Stimmung auf.

Neben viel Bewegung und gesunder Ernährung ist der Frühling auch die klassische Zeit für das große Reinemachen. Er eignet sich ganz vorzüglich, um ein bisschen auszumisten und das eine oder andere Päckchen Ballast abzuwerfen. Das mag bei dem einen mit einem klassischen Frühjahrsputz getan sein, bei vielen darf es aber ruhig etwas weiter gehen: Ruhig mal durch durch den Kleiderschrank schauen oder all den lang gelagerten Kram aus dem Keller holen – und ab damit zum Flohmarkt, zur Caritas oder im Zweifelsfall auch zur Kippe.
Und auch für das seelische Gleichgewicht kann man jetzt etwas tun: Was immer uns quer liegt, der Wechsel der Jahreszeiten ist ein guter Anlass, um alle Steine aus unserem Bauch räumen. Ein klärendes Gespräch, eine grundsätzliche Veränderung im Leben, die Erfüllung eines langgehegten Traumes – jetzt ist die richtige Zeit dafür.