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Kuck mal: Alles für gesunde Augen!

 width=Sicher, wir können auch hören, riechen, schmecken und fühlen: Das Sehen aber sorgt für etwa 80 Prozent unserer Sinneswahrnehmung. Verantwortlich dafür sind, wer hätte das gedacht, die Augen: An dem, was wir sehen, macht sich so ziemlich unser gesamtes Bild von der Welt fest. Allerdings hat jeder Mensch ja nur zwei Augen, und deshalb sollte man gut auf sie aufpassen. Die gute Nachricht: Wir können im Alltag recht einfach dazu beitragen, unser wichtigstes Sinnesorgan zu schützen.

Solange unsere Augen ihren Dienst tun, beachten wir sie kaum. Aufmerksamkeit bekommen sie erst, wenn ihre Leistung nachlässt, wenn sie brennen, tränen oder jucken. Dabei würde es sich lohnen, den Augen etwas Gutes zu tun – bevor es Probleme gibt. Vitamin C zum Beispiel kann vor grauem Star schützen, Tageslicht Kinder vor späterer Kurzsichtigkeit bewahren und Entspannung den Augeninnendruck senken.
Unsere Sehkraft hängt wesentlich von einem gesunden Lebensstil ab, was zahlreiche Studien belegen. Ein paar einfache und hilfreiche Tipps für jeden Tag finden Sie hier:

Sonnenlicht: Brillen schützen vor UV-Strahlen

Viele denken an einen UV-Schutz für die Haut, nur wenige an den für die Augen. Dabei leiden sie genauso unter intensiver Sonnenbestrahlung. Wasser und Schnee zum Beispiel reflektieren bis zu 90 Prozent des Lichts und erhöhen das Risiko für Beeinträchtigungen – etwa für einen Augensonnenbrand, auch Verblitzung genannt.
Die größte Sicherheit bieten Sonnenbrillen mit ­einem Breitband-UV-400-Schutz. Sowohl UV-B- als auch UV-A-Strahlen können die Entwicklung von grauem Star, das Altern der Netzhaut und ein frühzeitiges Auftreten altersbedingter Makuladegeneration begünstigen sowie Tumore am Augenlid und an der Bindehaut verursachen. An sonnigen Tagen sollte die Brille deshalb so selbstverständlich sein wie Sonnencreme.

Das Sonnenlicht hat aber auch seine guten Seiten:

Aktuelle Studien zeigen, dass helles Tageslicht helfen kann, Kurzsichtigkeit vorzubeugen. Es hemmt bei Kindern das Wachstum der Augäpfel – und das ist gut. Denn ein zu langer Augapfel führt zu Kurzsichtigkeit. Experten empfehlen, dass Kinder täglich mindestens zwei Stunden im Freien verbringen sollten.

Ernährung: Ausgewogen sollte sie sein

Forscher haben herausgefunden, dass ein Vitamin-C-reicher Speiseplan das Risiko, an grauem Star zu erkranken, um ein Drittel senkt. Offenbar sammelt das Vitamin sich in der Augenflüssigkeit und verhindert eine Trübung der Linse. Tatsächlich spielen manche Vitamine für das Auge eine besondere Rolle, weil sie an regenerativen Stoffwechselprozessen beteiligt sind. Das gilt vor allem für Vitamin C und A. Ersteres steckt etwa in Orangen, Brokkoli und Grünkohl, letzteres in Karotten, Leber, Fisch, Eiern und Spinat.
Wichtiger als Einzelstoffe ist aber eine insgesamt ausgewogene Ernährung. Übergewicht, schlechte Blutfettwerte, Diabetes, Gefäßablagerungen und Bluthochdruck beispielsweise sind Risikofaktoren für Augenkrankheiten, die sich über die Ernährung beeinflussen lassen

Alkohol: In Maßen

Wer ab und an ein Glas Wein oder Bier trinkt, braucht sich keine Gedanken um die Sehkraft zu machen, bei einem Bierchen am Freitagabend ist nicht gleich mit gravierenden Schäden zu rechnen. Anders bei Alkoholikern: Ihr Risiko für eine Linsentrübung durch grauen Star und für eine Makuladegeneration ist signifikant erhöht. Außerdem schädigt der alkoholbedingte Nährstoffmangel die Sehkraft.

Rauchen greift Sehnerv und Netzhaut an

Rauchen gilt als großer Risikofaktor für Augenkrankheiten, es vermindert die Durchblutung, fördert entzündliche Prozesse und lässt die Linse schneller altern. Das liegt einerseits an der schlechteren Blutversorgung von Sehnerv und Netzhaut, weil Tabakkonsum die Gefäße verengt. Zum anderen liegt es daran, dass die Giftstoffe aus den Zigaretten den Sehnerv und die Nervenzellen der Netzhaut angreifen. Außerdem haben Raucher oft einen erhöhten Augen­innendruck. Das alles summiert sich: Wer raucht, entwickelt zehnmal früher eine altersbedingte Makuladegeneration, bei der die Sehzellen in der Netzhautmitte absterben.

Früherkennung: Der Augenarzt bleibt unersetzbar

Egal, was auf dem Speiseplan steht und wie fleißig man Sport treibt: Die Vorsorge beim Augenarzt ist unerlässlich, etwa um schleichend verlaufende Krankheiten wie den grünen Star frühzeitig zu erkennen. Fachverbände raten gesunden Menschen, ab dem 40. Lebensjahr alle zwei bis fünf Jahre zur Früherkennung zu gehen. Wer erblich vorbelastet oder extrem kurzsichtig ist, raucht, unter Diabetes, Bluthochdruck oder viel Stress leidet oder eine längere Kortisontherapie hinter sich hat, sollte sich häufiger untersuchen lassen – egal, in welchem Alter.

Mehr Bewegung, bessere Augen

Der Berufsverband Deutscher Augenärzte empfiehlt neben einer gesunden Ernährung ein strammes Pensum von rund 60 Minuten Sport täglich. Egal ob Joggen, Radfahren oder ein flotter Spaziergang: Wer es schafft, sich jeden Tag mindestens eine Stunde zu bewegen, verringert das Risiko für grauen Star um 13 Prozent gegenüber Stubenhockern.

Entspannung: Schlaf und Übungen bauen Druck ab

Entspannungsübungen helfen, den Augeninnendruck zu senken und die Blutversorgung des Sehnervs zu verbessern. Das wiederum kann den Krankheitsfortschritt bei grünem Star hinauszögern. Ob Meditation, Musiktherapie, Hypnose, bestimmte Yoga-Praktiken oder autogenes Training – es eignet sich alles, was Stress und Ängste abbaut.

Gesundheits-Apps: Was können sie – und was nicht?

 width=Heutige Smartphones können ja so ziemlich alles – egal, ob es um Wohnungen, Diäten, potentielle Partner oder das Fernsehprogramm geht. Auch im Gesundheitsbereich stehen Nutzern inzwischen hunderte so genannter Apps zur Verfügung, die uns zu einer besseren Lebensqualität verhelfen sollen. Doch was können diese Apps wirklich? Welchen Mehrwert bieten sie und wo sind ihre Grenzen?

Vorweg:

App ist nicht gleich App, es gibt definitiv Qualitätsunterschiede, und die digitalen Helfer sollten natürlich nicht als Ersatz für den Besuch bei Arzt oder Apotheker gesehen werden. Was sie tatsächlich sein können: Unterstützende Mittel, um etwas für seine Gesundheit und seine Lebensqualität zu tun. Sie sollten also ergänzend und nicht etwa alternativ eingesetzt werden, weil sie die Praxis und den Gang zum Arzt nicht ersetzen können. Aber die Apps können, richtig eingesetzt, durchaus einen Überblick über die eigene Lebensweise verschaffen.

Gesundheits-Apps effektiv nutzen

Auch wenn Gesundheits-Apps nur bedingt einen Mehrwert für ein gesundes Leben darstellen, können sie doch Vorteile für den Nutzer bieten. Dies gilt vor allem für den Bereich der Vorbeugung, Fitness und Ernährung. Auch wer das Rauchen aufgeben möchte, kann eine passende App zu diesem Zweck nutzen und dadurch die Umsetzung erleichtern. Doch auch hier ist es sinnvoll, einen Arzt aufzusuchen, damit Blut- und Fettwerte gemessen werden können. Diese Aufgabe kann von keiner App übernommen werden, da der Hausarzt den Patienten als Ganzes sieht und nicht nur Teildiagnosen stellt, welche aus dem Zusammenhang gerissen werden. Daher kann eine App auch keine wirkliche Diagnose stellen und auch keine passende Medikation empfehlen. Ergänzend kann eine Gesundheits-App natürlich genutzt werden, am besten auch nach Absprache mit dem Hausarzt.

Vorsicht bei Medikamenten-Apps

Auf dem Markt werden auch sogenannte Medikamenten-Apps angeboten, die jedoch mit Vorsicht genutzt werden sollten. Bei Beschwerden ist es erst einmal alternativlos, einen Facharzt oder die Apotheke aufzusuchen und nicht auf eigene Faust mit Hilfe einer App willkürlich Medikamente einzunehmen. Kräutertees in normaler Dosierung können vielleicht angewendet werden, weil diese meist keine Nebenwirkungen aufweisen – jede weitere Selbstmedikation auf der Basis einer App verbietet sich jedoch. Medikamenten-Apps können sicher helfen, wenn es um Übersicht oder Erinnerungs-Funktionen geht – aber eine Medikation sollte nur nach Rücksprache mit dem Fachmann stattfinden.

Apps können daher höchstens eine unterstützende Funktion einnehmen. Zum Beispiel dann, wenn Patienten von Ärzten oder Therapeuten bereits passende Übungen gezeigt bekommen haben oder wenn es darum geht, die allgemeine Fitness zu verbessern.

Ein paar Fragen, die man sich vor Installation und Nutzung einer Gesundheits-App stellen sollte, sind zum Beispiel:

Brauche ich die App wirklich?

Eine gute App sollte intuitiv verständlich und einfach anwendbar sein. Haben die Entwickler mögliche Anwendungsfehler bereits im Entwicklungsprozess erkannt und gebannt?

Ist die App in der eigenen Muttersprache verfügbar, beziehen sich mögliche Gesundheitsinformationen auf das Land, in dem man lebt, braucht die App immer einen Internetzugang, ist sie mit dem eigenen Smartphone kompatibel?

Was oder wie muss ich für die App zahlen?

Sind bestimmte Funktionen nur gegen Bezahlung nutzbar?

Kann ich der App meine persönlichen Gesundheitsdaten anvertrauen?

Fragt der Anbieter nur Daten ab, die für die Funktion der App notwendig sind und macht transparent, wofür diese verwendet werden?

Werden die Daten an Dritte weitergegeben?

Gibt es Sicherheitsvorkehrungen, wie Identifizierungsverfahren via Passwort und Nutzername?

Fazit:

Gesundheits-Apps können durchaus helfen, sind in der Regel aber mit Vorsicht zu nutzen, vor allem wenn es um Medikations-Apps geht und darum, vertrauliche Daten in das System zu geben. Die Apps generell ersetzen nicht den ärztlichen Rat oder gar eine Untersuchung und Behandlung. Ergänzend können die Apps aber effektiv eingesetzt werden, vor allem im Bereich Fitness, Ernährung oder etwa zur Rauchentwöhnung.

2019 erreichen Sie Ihre guten Vorsätze – mit diesen Apps

 width=Ein neues Jahr, ein neuer Aufbruch. Und was wäre so ein Jahresbeginn ohne die guten Vorsätze, die man sich jedes Jahr auf die Fahne schreibt. Doch viele Menschen lassen Ihre Vorsätze schnell wieder fallen, weil Ihnen die Unterstützung fehlt – es kontrolliert ja keiner die (Miss-)Erfolge, während der innere Schweinehund das beharrlichste Haustier ist. Damit Sie in 2019 Ihre Vorsätze mit viel Motivation und Unterstützung erreichen, stellen wir Ihnen 10 digitale Helfer vor. Also: „App die Plätze, fertig, los!“.

1) Das gute alte Tagebuch, neu gedacht

Einer der wichtigsten Tipps erfolgreicher Menschen ist, dass man Erfolge sichtbar macht. Dazu wird empfohlen, seine Ziele nicht nur aufzuschreiben, sondern auch die täglichen Erfolge in einem Tagebuch zu notieren. Apps, mit denen Sie täglich Ihren Fortschritt festhalten und nachverfolgen können sind „Journey“ und „Five Minute Journal“. Das sorgt nicht nur für eine erfolgreiche Routine, sondern hilft auch in schwierigen Momenten zu sehen, was sie bereits geschafft haben.

2) Endlich „Smoke Free“

Sie wollten schon lange mit dem ungeliebten Rauchen aufhören, aber haben bisher einfach nicht den Absprung geschafft? Kein Problem mehr – laut dem Versprechen der App „smoke free“. Basierend auf Ihrem bisherigen Rauchverhalten, konfrontiert die App Sie mit interessanten Fakten wie gespartem Geld oder der verbesserten Gesundheit und unterstützt damit Ihr Durchhaltevermögen. Übersichtlich, informativ und eine gute Sache!

3) Darf es etwas weniger sein?

Wer kennt es nicht: Nach den fetten Weihnachtstagen sollen nun endlich die Pfunde purzeln. Mit dem bisherigen Essverhalten kann es nicht weitergehen. Es muss gespart werden, und zwar an Kalorien. Eine Lösung bieten sogenannte „Calory Tracking Apps“ wie FDDB. Die App berechnet Ihren Kalorienbedarf aufgrund Ihres Gewichts, Aktivität und des Alters. Aus der Datenbank lassen sich dann täglich die genauen Lebensmittel und Kalorien Ihrer Mahlzeiten berechnen und Ihre Erfolge sichtbar machen. Kinderleicht und damit auch für „Abnehm-Anfänger“ bestens geeignet.

4) Lauf Forrest, Lauf!

Sie haben sich vorgenommen, sich im kommenden Jahr mehr zu bewegen? Dann ist das große Angebot an Fitness-Trackern, Schrittzählern oder Apps wie Runtastic und Strava genau Ihr Ding! Mit diesen lässt sich das tägliche Plus an Bewegung nicht nur ganz einfach nachvollziehen, sondern es kann auch mit Freunden geteilt werden. Das steigert nachweislich den Ehrgeiz und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass Sie dranbleiben. Erfolge wollen eben nicht nur erzielt, sondern auch gesehen werden.

5) Hoch die Gläser!

Während zur Weihnachtszeit oft das Glas gehoben und so mancher Glühwein verdrückt wurde, kommt ein wichtiges Getränk oftmals im Alltag zu kurz. Für alle die sich vornehmen im neuen Jahr mehr Wasser zu trinken, gibt es „Trink-Wecker“, die einen regelmäßig daran erinnert, ein Gläschen Klares zu kippen. Auch auf dem Smartphone herrscht mit Tracking-Apps wie „Trink!Wasser“ bald keine Ebbe mehr. Denken Sie daran: Wasser ist die Quelle des Lebens. Gönnen Sie der Leber eine Pause.

Egal für welchen guten Vorsatz oder welchen digitalen Helfer Sie sich entscheiden, wir wünschen Ihnen und Ihren Liebsten einen wundervollen Start in ein erfolgreiches 2019!

Ein bisschen gesünder: Gut durch den Advent!

 width=Sehen wir den Tatsachen ins Auge: So richtig gesund ist sie üblicherweise nicht, die Adventszeit, da sollte man sich nichts schön reden. An jeder Ecke locken und lauern Kalorienfallen – das beginnt schon vor dem Frühstück beim Adventskalender und hört beim letzten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt noch nicht mal auf, weil wir ja auf dem Weg ins Bett noch an Omas Vanillekipferln und den Nikolaustellern vorbei müssen. Die Wochen vor Weihnachten sind, ernährungsphysiologisch betrachtet, die reine Katastrophe, geprägt von Zucker, Alkohol, Frittierfett und jeder Menge Chemie, die alles bunt und glänzend macht. Andererseits wollen wir es ja so: Mal nicht so genau auf die Waage achten, sich ein bisschen gehen und fünfe grade sein lassen – feiern eben.

Um dennoch die gröbsten Auswüchse zu verhindern, können ein paar einfache Tipps helfen, den Advent ein bisschen weniger anstrengend zu gestalten und sich in der Vorweihnachtszeit fit fürs Fest zu machen:

Walnüsse gegen den Stress

Eine Schale mit Walnüssen , aus der sich jeder bedienen kann, wirkt Wunder: Walnüsse nämlich können nachweislich helfen, das Herzinfarkt-Risiko deutlich zu senken. Viele Nüsse (und damit viele Kalorien) braucht es dazu nicht, bereits 16 Gramm Walnüsse pro Tag zeigen Wirkung – das sind gerade mal 4 Stück. Allerdings sollten sie nicht gesalzen und nicht geröstet sein.

Zu Hause essen

Sind wir erstmal auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs, lockt es uns an jeder Ecke: Von Bratwurst bis Burgunderschinken, von gebrannter Mandel bis zum Lebkuchenherz sind wir auf jedem Meter köstlichen Versuchungen ausgesetzt – besonders, wenn wir Hunger haben. Deshalb sollte man etwas gegessen haben, bevor man los zieht, und ein ordentliches Abendbrot zu Hause ist allemal gesünder als die Leckereien an den Ständen.

Gesunde Luft durch Orangen und Nelken

Mit Nelken gespickte Orangen schaffen in der beheizten Wohnung eine besonders gesunde Luft und zugleich einen angenehmen, weihnachtlichen Duft. Einfach in die Orangenschale einige Gewürznelken stecken und die Früchte dann an verschiedenen Stellen in Ihrer Wohnung aufstellen. Schon nach kurzer Zeit zieht ein herrlich erfrischender Duft durch die Räume. Und mehr noch: Durch die Mischung der ätherischen Öle aus den Gewürznelken und den Orangen wird die Luft desinfiziert, von Viren und Bakterien befreit, so dass mit diesem Orangen-Nelken-Klima das Risiko für eine Erkältung gesenkt werden kann

Bratäpfel verhindern Erkältungen

Im Advent kann man recht einfach einen klassischen, vorweihnachtlichen Genuss servieren: Bratäpfel. Die Äpfel werden dazu gewaschen und gut abgetrocknet. Dann schneidet man aus jedem Apfel das Kerngehäuse heraus und setzt die Äpfel auf ein mit Butter gefettetes Backblech. Jetzt füllt man die Mitte der Äpfel, aus der das Kerngehäuse entfernt wurde, mit Preiselbeer-Konfitüre, bestreicht die Äpfel mit Honig, setzt jeweils ein Butterflöckchen darauf und brät die Äpfel im vorgeheizten Backofen 25 Minuten lang bei 220 Grad. Sie schmecken nicht nur köstlich: Sie sind zugleich auch eine wirksame Naturarznei. Beim Erhitzen der Äpfel nämlich entstehen bestimmte Enzyme, die sich positiv auf unsere Rachen-Schleimhäute und auf unsere Stimmbänder aus wirken und so vor Heiserkeit und Halsschmerzen schützen können.

Tee für gute Laune

Es gibt für besonders hektische und ungemütliche Tage einen speziellen, wohlschmeckenden Tee, der gute Laune schafft: Zu gleichen Teilen Anis, Fenchel und Kümmel mischen, ein gehäufter Teelöffel davon wird mit ¼ Liter kochendem Wasser übergossen. Das Ganze 8 bis 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach durchseihen, mit etwas Honig süßen und lauwarm in kleinen Schlucken trinken. Ein sonnenloser Dezembertag sieht danach gleich ganz anders aus.

Mit Freude in die dunkle Jahreszeit – Elektronik gegen den Winter-Blues

 width=Der Winter ist da und die Tage werden kürzer. Und mit weniger Tageslicht rückt auch die Gefahr des sogenannten „Winterblues“ näher. Doch damit nur die Blätter, keinesfalls aber Ihre Stimmung fällt, stellen wir Ihnen heute nützliche Gadgets für entspannte Wintertage in bester Laune vor.

App in den Kopf!

Wissen Sie wo genau der Winterblues beginnt? Genau, im Kopf. Und genau hier setzt die Meditations-App „Headspace“ an. Die für iOS und Android verfügbare App nutzt die Macht der Meditation, um mit einfachen Schritten und wenig Zeiteinsatz Stress zu verringern, positiv in den Tag zu starten und dem Winterblues adé zu sagen. Damit beginnen die grauen Herbsttage sowohl für Meditations-Anfänger als auch für Fortgeschrittene entspannt – mit einem Lächeln auf den Lippen.

Die Welt durch eine andere Brille sehen…

Je trüber und ungemütlicher die Wintertage, desto mehr fühlen uns müde und abgeschlagen. Das liegt besonders am fehlenden Licht, welches unseren Körper animiert Hormone auszuschütten. Eine einfache und sehr wirksame Lösung bieten hier sogenannte Lichtbrillen, die mithilfe von LEDs blauangereichertes Licht auf die Augen werfen und damit das Sonnenlicht nachahmen. Mit diesem Trick wird der Körper wieder aktiv, stoppt die Schlafhormonproduktion und macht sie fit. Ähnlich funktionieren auch Computerbildschirme mit Lichtrahmen und Stimmungsleuchten.

Höhenflug gefällig?

Wer hat nicht schon einmal im langweiligen Alltag einen Papierflieger gebaut. Doch meistens ist die Freude daran so wie der Flieger an sich – schnell wieder am Boden. Die Freude am Fliegen lässt sich nun jedoch verlängern. Mit einem einfachen Papierflieger, einem Smartphone und einem app-gesteuerten Elektromotor lässt sich jeder Wurf in einen Langstreckenflug verwandeln… Unterhaltungsfaktor himmelhoch, nicht nur für Kinder!

Bringen Sie Farbe ins Spiel!

Während es draußen grau in grau ist, sollten Sie ihre Wohnung in ein Farbenmeer tauchen. Denn Farben sorgen nicht nur räumlich für eine Wohlfühlatmosphäre, sondern heben auch gleichzeitig die Stimmung. Dafür brauchen Sie keine teure Farbtherapie beim Experten, sondern ein einfacher Farbwechsler für manche Ihrer Lampen und bunte Akzente in der Raumdekoration bewirken hier schon wahre Wunder. Wussten Sie schon, dass wir über 16 Millionen Farbvarianten sehen können?

Was haben Sie im Wald zu suchen?

Auch wenn es schwerfällt an nasskalten Tagen des Winters die wohlig-warme Wohnung zu verlassen, ist frische Luft für den Körper wichtig. Zum Glück gibt es eine Vielzahl von Apps, mit denen man Bewegung und Spaß verbinden können. Wie wäre es zum Beispiel mal mit Geocaching? Suchen Sie GPS-basiert versteckte „Schätze“ in Ihrer Nähe! Damit wecken Sie nicht nur Ihren Spieltrieb, sondern bringen die grauen Zellen auf Trab, entdecken Ihre Umgebung auf ganz neue Weise und sorgen außerdem für ausreichend frische Luft. Alles was Sie dafür brauchen ist ihr Smartphone und den Willen zum Entdecken. Auf in’s Abenteuer!

Under pressure: Wie gefährlich ist Bluthochdruck?

 width=Das klingt ja eigentlich wie die gute Nachricht: Bluthochdruck (im Fachjargon Hypertonie genannt) tut nicht weh, und auch sonst macht er, zumindest anfangs, wenig Beschwerden. Aber genau das macht ihn auch tückisch – denn er wird oft erst erkannt, wenn er schon Ärger verursacht.

Wahrnehmbare Symptome (meist aufgrund von Folgeerkrankungen) stellen sich bei Bluthochdruck oft erst nach Jahren ein – und lassen sich dann oft nicht wieder rückgängig machen. Bluthochdruck kann praktisch jedes Organ beeinträchtigen. Der erhöhte Blutdruck im Gefäßinnern schädigt auf Dauer vor allem die Arterien, die wiederum den ganzen Körper mit Blut versorgen. Besonders häufig sind Komplikationen im Gehirn, an den Augen, am Herzen und an den Nieren. Den Bluthochdruck senken – das ist damit das Ziel jeder Behandlung. Und zwar so, dass der Blutdruck über den gesamten Tag verteilt Werte zeigt, die im normalen Bereich liegen.

Wie so oft, hilft auch hier ein möglichst frühes Erkennen der Erkrankung, denn zu Beginn hilft häufig schon eine Umstellung der Lebensgewohnheiten: Bewegung, Sport, Übergewicht abbauen, ausgewogene Ernährung, das Vermindern von Stress. Erst im nächsten Schritt sind Medikamente gegen Bluthochdruck erforderlich – zunächst meist nur ein Wirkstoff, später auch Kombinationen mehrerer Substanzen. Die Blutdrucksenker funktionieren zwar in der Regel ganz ausgezeichnet, haben aber auch Nebenwirkungen – und die werden von vielen Hypertonie-Patienten oft als unangenehmer empfunden als die eher abstrakte Gefährdung durch hohen Druck in den Arterien.

Blutdruck entsteht, weil unser Herz ständig sauerstoffreiches Blut aus der Lunge durch die Arterien in den gesamten Organismus pumpt. Dabei legt das Blut eine große Strecke zurück. Um diese zu bewältigen, baut das Herz Druck auf, um das Blut voranzutreiben – ein Druck, der vom Blut wiederum auf die Gefäßwände übertragen wird. Der Blutdruck schwankt dabei zwischen zwei Werten: Die Druckwelle, die durch das Zusammenziehen der linken Herzkammer beim Austreiben des Blutes aus dem Herzen erzeugt wird, heißt systolischer Blutdruck. Der Druck in den Arterien, der noch übrig bleibt, wenn das Herz sich gerade wieder mit Blut füllt, wird als diastolischer Blutdruck bezeichnet. Er liegt immer unter dem systolischen Blutdruck. Bei Gesunden liegen die Werte für Blutdruck in Ruhe permanent unter 140/90 mmHg – gesprochen als 140 zu 90.

Ab einem Blutdruck von etwa 130/85 mmHg hat man aus medizinischer Sicht keinen normalen Blutdruck mehr, sondern einen hochnormalen. Ab dann sollte man den Blutdruck künftig im Auge behalten und am besten all das meiden, was Bluthochdruck begünstigt: bei der Arbeit gestresst sein, übermäßiges essen, sich nicht zu entspannen und zu viel Nikotin und Alkohol Konsum.

Irgendwann – vielleicht erst Jahre später – klappt das mit dem Feiern nicht mehr so gut. Man fühlt sich schlapp, und selbst der Ausflug vom Sofa in den Keller, um ein weiteres Fläschchen Bier zu holen, endet mit Herzklopfen und Kurzatmigkeit. In den Ohren rauscht es und der Kopf schmerzt. Schwindel bestimmt den Alltag. Ein erneuter Arztbesuch bringt es ans Tageslicht: Der Blutdruck ist weiter gestiegen – mittlerweile auf 150/95 mmHg. Bereits ab 140/90 mmHg spricht man von Bluthochdruck. Solange der Blutdruck noch unter 180/110 liegt, lässt sich – in Zusammenarbeit mit dem Arzt – die Sache möglicherweise noch ohne Medikamente angehen. Das aber bedeutet, dass sich das Leben ab sofort verändern muss. Die wichtigsten Punkte dabei sind:

Ernähren Sie sich mediterran: Die Mittelmeerküche mit viel Fisch, Gemüse und Olivenöl hat nachweislich einen blutdrucksenkenden und gefäßschützenden Effekt. 

Verwenden Sie Gewürze anstatt Salz: Salz beeinflusst die Funktion der Gefäßwände, sodass ein erhöhter Salzgehalt im Blut zu einer Verengung der Gefäße führen kann. 

Reduzieren Sie Übergewicht: Übergewicht fördert die Entstehung von Bluthochdruck, denn Fettzellen können eine Vorstufe des Hormons Angiotensin bilden, das für eine Verengung der Gefäße sorgt. 

Bewegen Sie sich: Durch regelmäßige Bewegung sinkt der Erregungszustand des vegetativen Nervensystems in Ruhe, wodurch sich die Gefäße erweitern und der Blutdruck gesenkt wird.

Entspannen Sie sich: Bei chronischem Stress ist das vegetative Nervensystem dauerhaft überaktiviert und es werden vermehrt Stresshormone wie Cortison und Adrenalin produziert – beides führt zu einer Erhöhung des Blutdrucks.

Geben Sie das Rauchen auf: Nikotin regt das vegetative Nervensystem an und erhöht dadurch den Blutdruck. 

Hilfreicher Schmerz: Was ist eigentlich Muskelkater?

 width=Mann oder Frau, jung oder alt, sportlich oder nicht: Wir kennen ihn alle, den Muskelkater. Manchmal tritt er nur als Kätzchen auf, das ein leichtes Ziehen verursacht – wenn wir zum Beispiel die Wasserkisten in den Keller getragen oder mit den Kindern ein paar Runden Federball gespielt haben. Und manchmal zeigt er sich als ausgewachsene Raubkatze, die uns jede Bewegung zur Qual macht – wenn wir die Joggingstrecke eben mal so verdoppeln oder am Samstag den kompletten Garten umgegraben haben.

Entstehung des Muskelkaters:

Ein Muskelkater entsteht nach besonders starken Belastungen der Muskelfasern, und zwar vornehmlich bei exzentrischen Kontraktionen, bei denen der Muskel trotz Anspannung gedehnt wird. Wenn also der Muskel eine Bewegung abbremst, beispielsweise beim Bergablaufen – und eher nicht, wenn wir einen Berg hinaufsteigen. Die Überbelastung wird meist durch ungewohnte Bewegungen hervorgerufen, wenn Muskeln beansprucht werden, die wir sonst in dieser Intensität nicht nutzen. Folge: winzige Risse in den Muskelfasern, in die langsam Wasser eintritt und dabei schmerzhafte Gewebeschwellungen bis ins Bindegewebe verursachen. Das dauert bis zu einem Tag, daher setzt ein Muskelkater erst verzögert ein. Die betroffenen Muskeln fühlen sich während des Heilungsprozesses steif und hart an, sie schmerzen bei Bewegungen. 

Was bedeutet der Muskelkater für den Muskel?

Muskelkater ist zwar lästig, aber nicht gefährlich. Er ist ein Zeichen dafür, dass wir uns über das Normalmaß hinaus belastet haben, und das ist eigentlich gar nicht schlecht: Denn Muskeln wachsen nur, wenn es bei der Bewegung zu eben diesen Mikrorissen in den Muskelfasern kommt, der Muskelkater ist also ein Zeichen für einen Trainingseffekt. Der Körper repariert die leicht angeschlagenen Muskelfasern nämlich nicht nur, sondern er verdickt sie, um für den nächsten Einsatz besser gerüstet zu sein. Spätestens nach 12 Wochen sind die Muskelfasern aber so kräftig, dass die ursprünglich problematische Bewegung keine Herausforderung mehr darstellt und der Katzenjammer ausbleibt. Das bedeutet: Die Muskeln sind gewachsen, und für Sportler würde es an diesem Punkt Zeit, das Trainingslevel zu erhöhen.

Aber:

Selbst gut trainierte Sportler können sich einen Muskelkater einfangen – wenn sie beispielsweise ungewohnte Bewegungsmuster erlernen. Meist dauert es etwa eine Woche, bis die Reparaturprozesse in den Muskeln abgeschlossen sind. Bleiben die Muskelschmerzen länger, sollten man zum Arzt gehen, um eine ernsthafte Verletzung der Muskeln als Ursache auszuschließen. 

Was hilft wirklich gegen Muskelkater?

Die schlechte Nachricht: Bei Muskelkater kann man eigentlich nur warten, bis er von selbst verschwindet. Man kann ihn weder wegtrainieren noch den Heilungsprozess wesentlich beschleunigen. Wer am nächsten Tag die gleichen intensiven Übungen macht, die den Muskelschmerz verursacht haben, verlangsamt den Heilungsprozess sogar. Dennoch: Leichte Bewegung tut generell gut, solange wir nicht wieder Vollgas geben. 
Geben Sie der Muskulatur Zeit zur Erholung, sonst kann sie ernsthaft Schaden nehmen. Wer auf Nummer sicher gehen will, schont die betroffenen Muskelgruppe, bis der Kater abgeklungen ist, was nach spätestens 10 Tagen der Fall sein sollte. Zur Linderung der Schmerzen sind auch Saunagänge beliebt, die Wirksamkeit ist aber bislang nicht wissenschaftlich bewiesen. Und überhaupt kann man einem Muskelkater besser vorbeugen als ihn im Nachhinein lindern: Die beste Vorbeugung ist kontinuierliche Bewegung, denn ein trainierter Körper bekommt selten Muskelkater. Außerdem empfiehlt sich ein so genanntes Cool-Down – also nicht einfach aufhören, wenn die Strecke geschafft oder der Garten umgegraben ist, sondern die Bewegung langsam runterfahren. Es reichen meist schon ca. 10 Minuten Abkühlung und Entspannung nach der intensiven Bewegung – in dieser Phase sollte man sich weiter bewegen, die aber Muskeln nicht mehr belasten.

Fazit:

Muskelkater ist prinzipiell ein eher gutes Zeichen, denn er signalisiert, dass unser Körper über die alltäglich Belastungsgrenze hinaus beansprucht wurde und nun in wünschenswerter Weise reagiert: Er baut Muskeln auf, um beim nächsten Mal aus dem Kater ein Kätzchen zu machen.

Mörder oder Muntermacher: Wie gesund ist Kaffee?

 width=Ist er nun gesund oder nicht, unser geliebter Kaffee? Macht er uns wach, leistungsfähig, glücklich? Oder erhöht er das Infarktrisiko, schädigt den Magen, raubt uns das Wasser?Franz Kafka zum Beispiel mutmaßte, das mit dem Dehydrieren könne nicht gar sein, denn sonst wäre er längst schon nichts als Staub. Und ZEIT-Kolumnist Harald Martenstein behauptet: „Auf dem Dach meines Büros befindet sich ein 25 Meter langes Schwimmbecken, das jeden Morgen extra für mich mit Kaffee gefüllt wird und das ich bis zum Abend auszutrinken pflege.“ Naja, kann man so machen … Reden wir aber nicht über echte Kaffee-Junkies, reden wir über uns, über die Normalos – eine Tasse zum Frühstück, vielleicht nochmal zwei über den Vormittag verteilt und, wenn es hart kommt, nachmittags noch eine Latte Macchiato zur Zimtschnecke. Die Normalo-Dosis entspricht also vielleicht einem halben Liter Kaffee am Tag, und das deckt sich auch ungefähr mit dem statistischen Mittelwert für Deutschland: 162 Liter pro Jahr und Kopf sollen es sein, kaum weniger, aber auch nicht wesentlich mehr.

Neben seinem Geschmack für viele der größte Pluspunkt von Kaffee:

Er macht wach. Morgens weckt er die Lebensgeister, mittags verbannt er das Esskoma, nachmittags hilft er uns, bis zum Feierabend leistungsfähig zu bleiben. Eine geröstete Bohne enthält außerdem mehr als 800 Aromastoffe, bringt aber lediglich zwei Kilokalorien pro 100 Milliliter auf die Waage – eine verzeihliche Sünde also, wenn es denn eine ist. Da wundert es wenig, dass so viele Menschen Kaffee lieben.

Dennoch:

Kaffee galt lange als ungesund, der nervös machen, das Herz pochen lassen, gar das Leben verkürzen soll. Aber dass Kaffeetrinker früher sterben, diese These gilt inzwischen als widerlegt. In früheren Studien wurde nämlich kaum auf einen möglichen, generell ungesunden Lebensstil geachtet. So sind Kaffeetrinker zum Beispiel häufig auch Raucher. Wird dieser Faktor in einer Studie nicht ausgeklammert, scheint es so, als sei Kaffee ungesund – dabei war wohl eher das Rauchen schuld. Heute weisen die Ergebnisse zahlreicher Studien im Gegenteil darauf hin, dass Kaffeekonsum mit einer niedrigeren Gesamtsterblichkeit einhergeht – in Maßen, versteht sich, also bezogen auf unseren Normal-Konsum.

Kaffee ist also doch gesund?

Vermutlich gibt es nach wie vor ebenso viele Studien, die dem Getränk negative Effekte bescheinigen wie solche, die positive Wirkungen aufzeigen. Einige Punkte sind unter Wissenschaftlern immer noch umstritten, andere gelten inzwischen aber als gut be- oder widerlegt.

Unbestritten ist, dass Koffein wach macht:

Koffein verdrängt den körpereigenen Botenstoff Adenosin, der Müdigkeit auslöst, und entfaltet so seine anregende Wirkung. Bekannt ist auch, dass Koffein die Herztätigkeit beschleunigt, Harndrang auslöst, die Bronchien leicht erweitert und die Konzentration fördert. Manche Menschen reagieren auf den Wachmacher mit Schweißausbruch, zittern und sind nervös – vor allem, wenn sie größere Mengen Koffein zu sich genommen haben. Gefährlich, manchmal sogar lebensgefährlich wird der Inhaltsstoff erst in größeren Mengen, tödliche Koffeindosen liegen für Gesunde bei mehreren Gramm. Die europäische Lebensmittelbehörde EFSA wird in einer aktuellen Risikobewertung konkreter: Nicht mehr als 200 Milligramm Koffein auf einmal und maximal 400 Milligramm pro Tag – dann ist Kaffee für gesunde Erwachsene unproblematisch. Das entspricht ungefähr zwei Tassen Filterkaffee zum Frühstück und drei oder vier über den Tag verteilt – also durchaus innerhalb unserer eingangs definierten Normalo-Menge. Der aufmunternde Effekt tritt meistens nach 15 bis 30 Minuten ein und kann mehrere Stunden anhalten. Wie schnell das Koffein im Körper abgebaut wird, schwankt stark von Mensch zu Mensch und wird unter anderem von den Genen beeinflusst. Ist es beim einen nach vier Stunden zur Hälfte abgebaut, finden sich bei anderen auch noch nach acht Stunden 50 Prozent des aufgenommenen Koffeins im Organismus. Wer ohnehin oft schlecht schläft, sollte also entweder ganz auf Kaffee verzichten oder die letzte Tasse am frühen Nachmittag trinken.

Zum Thema Blutdruck:

Koffein soll den Druck in den Gefäßen in die Höhe treiben. Doch der Effekt ist nicht allzu groß: Laut der Deutschen Herzstiftung steigt der Blutdruck für maximal 30 Minuten um zirka 10 bis 20 mmHG an. Bei regelmäßigem Konsum fällt der Anstieg sogar noch schwächer aus. Kaffee ist deshalb erst einmal erlaubt – in Maßen natürlich, generelle Zurückhaltung ist erst bei sehr hohen Blutdruckwerten geboten.

Widerlegt ist inzwischen die These, dass Kaffee ein Flüssigkeitsräuber ist:

Kaffee hat zwar einen leicht harntreibenden Effekt, auf die Toilette müssen Kaffeetrinker vermutlich aber eher wegen der großen Menge Wasser, die sie pro Tasse zu sich genommen haben. Womit bewiesen wäre: Kafka hatte recht.

Grün, gesund, genial: Grünkohlzeit!

 width=Sobald der erste Bodenfrost gemeldet wird, sieht man bei vielen (vor allem: Nord-) Deutschen ein verdächtiges Blitzen in den Augen: Grünkohlzeit! Zwar brauchen die heute gezüchteten Sorten nicht mehr zwingend Minustemperaturen für Ihren Wohlgeschmack, aber die Regel „Erst nach dem ersten Frost“ bleibt für viele ein ehernes Gesetz. 

Der Geschmack des Kohls hängt nämlich von seinem Zuckergehalt ab: Bei zu niedrigem Zuckergehalt schmeckt der Kohl (zumindest bei traditionellen Sorten) bitter, und erst mit steigendem Zuckeranteil erhält das Gemüse seinen typischen, herb-süßen Geschmack. Bei Frost sinkt der Stoffwechsel der Pflanze, und bestimmte Enzyme, die den Zucker wieder abbauen würden, werden außer Gefecht gesetzt werden. Der Zuckergehalt des Kohls steigt also – und der Kohl schmeckt, wie er schmecken soll. 

Die richtige Zubereitung

Gewöhnlich wird Grünkohl mit Mettwurst, Speck, Pinkel und fetthaltigem Fleisch zubereitet, hinterher gibts klaren Korn und rote Grütze. Das kann und soll man auch so machen – muss man aber nicht immer und nicht unbedingt. Denn viel mehr seiner wertvollen Inhaltsstoffe spendet das geniale Gemüse bei eher schonender Zubereitung: leicht gedünstet, als Salat oder als frische Zutat im Smoothie. Auf diese Art bleibt die beinahe einzigartige Kombination an Vital- und Nährstoffen des Grünkohls am besten erhalten – und Grünkohl ist unbestritten eine der nährstoffreichsten, gesündesten und vielseitig verwendbarsten Gemüsesorten. Kein anderes Gemüse hat so viel Vitamin C wie Grünkohl, sein Eisengehalt übertrifft sogar Rindfleisch. Das grüne Gewächs steckt bis zum Rand voller Nährstoffe und Vitamine – perfekt für die nasskalte
Winterzeit. 

Grünkohl das Superfood:

Grünkohl gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse und ist eine Zuchtform des Kohls. Egal ob mit Fleisch, in vegetarischen Gerichten oder roh – das Gemüse erfreut sich großer Beliebtheit. Arm an Kalorien, aber reich an gesunden Inhaltsstoffen gilt Grünkohl sogar als sogenanntes Superfood.

Zu den gesunden Inhaltsstoffen von Grünkohl gehören unter anderem:
  • zahlreiche Aminosäuren
  • verschiedene Vitamine
  • die Verdauung ankurbelnde Ballaststoffe
  • Mineralstoffe
  • verschiedenste sekundäre Pflanzenstoffe
Grünkohl enthält viel Kalium, Kalzium, Vitamin E, Magnesium und Natrium, außerdem stecken fast alle Vitamine aus der B-Gruppe darin und mehr Vitamin C als in allen anderen Kohlsorten.
Aufgrund seines Proteinreichtums und des Eisengehalts gilt er unter Ernährungsfachleuten als vortreffliche Alternative zu Fleisch. Nicht zuletzt macht auch sein hoher Chlorophyll-Gehalt den Grünkohl zu einem unverzichtbaren Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung.
Eine ganze Reihe von Vorzügen zeichnet dieses Kohlgemüse aus ernährungswissenschaftlicher  Sicht aus. Zum Beispiel kommen im Grünkohl vergleichsweise viele Omega-3-Fettsäuren vor, die entzündungshemmend unter anderem wirken können. Ein Teller Grünkohl deckt rund 30 Prozent des Tagesbedarfs eines Erwachsenen an diesen Fettsäuren.
Ein ähnliche vorbeugende Wirkung gegen entzündliche Prozesse im Körper hat Vitamin K. Schon in 100 Gramm Grünkohl ist der dreifache Tagesbedarf dieses seltenen Vitamins enthalten. Vitamin K schützt nachgewiesenermaßen die menschlichen Gefäße vor Ablagerungen, die langfristig zu Arterienverkalkung führen können.

Gut für die Verdauung und den Cholesterinspiegel

Frischer Grünkohl bringt zudem die Verdauung auf Vordermann, und zwar schonender als andere Kohlarten. Die Blätter, roh und gewaschen genossen, senken den Cholesterinspiegel und die Fettwerte im Blut – dem Herz-Kreislauf-System tut beides gut. Und arm an Kalorien ist das frisch verzehrte Gemüse mit nur 49 Kilokalorien pro 100 Gramm auch noch – naja, wenn er in Schweineschmalz angebraten und mit fetter Fleischbrühe übergossen wird natürlich nicht. Aber zwei- oder dreimal über den Winter sei natürlich auch das erlaubt. 

Nicht zu lange aufbewahren!

Einmal zubereiteter Grünkohl sollte nicht über längere Zeit aufgehoben werden. Gut verschlossen kann er ein paar Tage im Kühlschrank aufbewahrt, sollte dann aber vollständig aufgebraucht werden. Frischer Grünkohl hält sich im Kühlschrank vier bis fünf Tage. 

Auch wenn Grünkohl meist gekocht wird, lässt sich das Gemüse hervorragend in seinem natürlichem Zustand genießen: Die rohen Blätter bieten viele Variationsmöglichkeiten und bringen die gesunden Vorzüge des Grünkohls optimal zur Geltung.
Zum Beispiel:

  • Klingt leicht schräg, aber das frische Grün lässt sich mit süßen Früchten prima zu einem schmackhaften Smoothie pürieren.
  • Klein geschnitten ergeben die Blätter mit Olivenöl, Zitrone und mediterranen Kräutern einen knackigen Salat.
  • Grünkohl lässt sich sehr gut mit Zwiebeln, Knoblauch, Sojasauce und Sesamöl anrichten, als köstliche Beilage etwa zu einem Reisgericht.
  • Und zum Knabbern steht das grüne Gemüse auch zur Verfügung: Als Chips sind getrocknete Grünkohlblätter mit Kakao, Zimt oder auch Johannisbrot und Zwiebel gewürzt erhältlich.

Der besondere Saft: Blutspende pro und contra

 width=Ok, die Sache mit dem Pro und Contra lässt sich recht schnell abhandeln, denn Nachteile beim Spenden gibt es faktisch nicht. Die beim Spenden abgenommene Menge Blut ist so gering, dass der Körper sie sehr schnell wieder ausgleichen kann, und der kleine Pieks wird schnell durch das gute Gefühl kompensiert, das richtige zu tun. Contra fällt praktisch also flach, kümmern wir uns daher ums Pro – und da kommt einiges zusammen. 

Was viele nicht wissen:

Blut spenden ist gut für den Körper – und zwar nicht nur für den des potenziellen Empfängers, sondern durchaus auch für den eigenen. In langjährigen Untersuchungen haben Mediziner herausgefunden, dass regelmäßiges Blutspenden das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall nicht unerheblich senken kann. Ein möglicher Grund ist die automatische Absenkung des Blutdrucks. Das entlastet kurzfristig das gesamte Blutsystem und führt durch die Neubildung des Blutes langfristig zu einer besseren Regulation der beteiligten Stoffe des Blutkreislaufs. Neben vielen Naturheilkundlern haben auch Ärzte der Berliner Charité einen Zusammenhang zwischen dem Blutspenden und einem dadurch sanft gesenkten Blutdruck festgestellt. Kurz: Regelmäßiges Blutspenden kann helfen, Bluthochdruck auch ohne Medikamente zu senken. Am besten sollte darüber mit dem Hausarzt oder dem Kardiologen gesprochen werden.

Und es gibt weitere Vorteile beim Spenden:

Denn das Blut wird bei jeder Spende auf verschiedene Werte untersucht. Sollten Abweichungen festgestellt werden, bekommt man umgehend eine Information und gegebenenfalls eine Nachuntersuchung. Dadurch haben regelmäßige Blutspender  immer ein recht klares Bild über ihren Gesundheitszustand. Außerdem erhält man einen Spender- und Unfallhilfepass mit allen wichtigen Daten zur Person, wie etwa der Blutgruppe. Im Ernstfall kann einem selbst dadurch schneller geholfen werden.

Die verschiedenen Arten der Blutspende:

Man kann verschiedene einzelne Bestandteile seines Blutes spenden oder eine so genannte Vollblutspende leisten. Der Unterschied: Bei der Vollblutspende werden rund 500 Milliliter Blut abgenommen. Davon muss sich der Körper eine Weile erholen, und erst nach 8-12 Wochen ist eine weitere Vollblutspende ratsam. Man kann aber auch einzelne Blutbestandteile wie Thrombozyten oder Plasma spenden. Dabei wird Blut abgenommen und seine Bestandteile separiert, was benötigt wird herausgefiltert und der Rest wieder zugeführt. Deshalb kann z.B. eine Plasma-Spende öfter geleistet werden, theoretisch alle drei Tage. Empfohlen wird allerdings maximal einmal pro Woche. Vor jeder Spende sollte ausreichend gegessen und getrunken werden – außer Alkohol, natürlich. Nach der Spende ist eine kleine Stärkung empfehlenswert, ebenso Ruhe und keine großen körperlichen Aktivitäten für den Rest des Tages.

Voraussetzungen für das Blutspenden:

Blutspender müssen in Deutschland  mindestens 18 Jahre alt sein, mindestens 50 Kilogramm wiegen, dürfen nicht schwanger sein, nicht stillen und aktuell keine Antibiotika einnehmen. Medikamente sind aber nicht grundsätzlich ein Hinderungsgrund. Jeder wird vor seiner ersten Spende gründlich untersucht und ausführlich von einem Arzt beraten. Dabei erfährt man dann  auch, ob man zum Beispiel trotz bestimmter Medikamente als Spender geeignet ist.  

Warum jeder Blutspenden sollte:

Blut ist ein enorm wichtiger Stoff für das Funktionieren unseres Körpers. Es ist für den Transport von Nährstoffen, Sauerstoff und Abfallprodukten verantwortlich und nur in sehr begrenztem Maß durch andere Stoffe ersetzbar. Zwar lässt sich mittlerweile medizinisches Kunstblut herstellen, das ist aber extrem teuer und nur in sehr geringen Mengen möglich. Darum sollte sich jeder gesunde Erwachsene für eine Blutspende entscheiden, denn der Bedarf kann fast immer nur gerade so gedeckt werden. Bis zu 15.000 Blutkonserven werden jeden Tag in Deutschland benötigt. Fast jeder kann in seinem Leben mal auf eine Bluttransfusion angewiesen sein. Gut also, wenn immer genügend Spenden vorhanden sind – im Zweifelsfall für jeden von uns.